Fersensporn und Fersenschmerz

Der Fersensporn ist eine Variante des Knochenwuchses des Fersenbeins. Grundsätzlich ist der Fersensporn nicht zwingend krankhaft und bleibt häufig unbemerkt. Allerdings kann sich aufgrund des überdurchschnittlich stark ausgeprägten Knochens ein Zustand der Enge in der Region um den Fersensporn ergeben. Diese Enge führt häufig zu einer verstärkten Reibung an benachbarten Strukturen.

Hinterer Fersensporn

Beim hinteren Fersensporn kommt es zu vermehrter Reibung im Bereich des Achilles-Schleimbeutels. Dieser liegt zwischen Achillessehne und Fersensporn und muss die zusätzliche Reibung ausgleichen. Die so entstehende Überbelastung führt häufig zu einer schmerzhaften Entzündung.

Fußsohlenseitiger Fersensporn

Liegt der Fersensporn an der Fußsohle, so ergibt sich eine zusätzliche Reibung an der Plantar-Faszie. Die Plantar-Faszie ist eine flächige Struktur aus Bindegewebe, die sich über die Fußsohle erstreckt. Ihre Funktion ist die Unterstützung der Stabilität der Muskulatur an der Fußsohle. Die Plantar-Faszie kann bei verstärkter Reibung mit einer schmerzhaften Entzündung reagieren. Aufgrund der Beteiligung der Faszie in der Entstehung der Symptome des fußsohlenseitigen Fersensporns wird dieses Krankheitsbild auch als Plantar-Fasziitis bezeichnet, zu deutsch: Entzündung der Fußsohlen-Bindegewebsfaserplatte.

Das Hauptsymptom bei Fersensporn ist Schmerz

Zu den Symptomen des Krankheitsbildes Fersensporn zählen neben Schmerzempfindungen eine deutlich sichtbare Schwellung der betroffenen Region. Diese Schwellung ist die Folge der chronischen Entzündung. Außerdem lässt sich durch Druck auf die betroffene Region Schmerz auslösen. Zusätzlich können eine Verkürzung der Wadenmuskulatur sowie ein Hinken auftreten.

Die Ursachen des Fersensporns sind unspezifisch

  • Fehlbelastung
  • Überbelastung
  • Fehler im übrigen Bewegungsapparat, die zu einer falschen Haltung und damit zu einer Fehlbelastung des Fußes führen
  • Mechanische Irritation, z.B. durch falsches Schuhwerk

Die Diagnosekriterien umfassen Schwellung und Schmerz

Die Diagnose wird durch Untersuchung des betroffenen Beins gestellt. Die Schwellung, die als Folge der Entzündung auftritt, ist sowohl deutlich zu sehen als auch zu ertasten. Außerdem wird das individuelle Schmerzempfinden im ärztlichen Gespräch erfragt. Im Röntgen ist der Fersensporn als spitzer, sichelförmiger Vorsprung deutlich zu sehen. Häufig wird ein Fersensporn auch als Zufallsbefund im Röntgen entdeckt, ohne jedoch Beschwerden zu verursachen.

Die Behandlung des Fersensporns mit PainShield

Mit PainShield werden Entzündung und Schmerz bei Fersensporn schonend und wirkungsvoll behandelt. PainShield sendet Ultraschallwellen in das zu behandelnde Gewebe. Diese Wellen sind von niedriger Frequenz und geringer Intensität und können sich entlang anatomischer Strukturen, wie z.B. Sehnen ausbreiten. Diese Eigenschaften resultieren in einer Stimulierung des behandelten Gewebes und regen die Durchblutung an. Die so gesteigerte Durchblutung ist entscheidend für den Rückgang der Entzündung. Außerdem fördert die Behandlung mit PainShield die Reparatur von geschädigtem Gewebe an der Achillessehne. Zusätzlich wirken die Ultraschallwellen von PainShield beruhigend auf irritierte Nerven und lindern so den Schmerz.

PainShield kann einfach zuhause angewendet werden.

Die für Sie ideale Behandlungsdauer sollten Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin absprechen. Aus praktischen Gründen empfiehlt sich für die Behandlung des Fersensporns über Nacht. Sie können das Gerät aber auch tagsüber, z.B. beim Fernsehen oder Lesen, verwenden.

Andere Behandlungsoptionen bei Fersensporn:

  • Schmerztherapie mit Schmerz-Medikamenten als Salbe oder Tablette zur oralen Einnahme
  • Infiltration
  • ESWT (extrakorporale Stoßwellentherapie)
  • Lasertherapie