Beckenschmerz

Beckenschmerz ist der Überbegriff für eine Schmerzsymptomatik, die durch eine Vielzahl an Erkrankungen bedingt sein kann. Die Bezeichnung Beckenschmerz ergibt sich aus der Region, die vom Schmerz betroffen ist. Der Beckenknochen selbst ist zumeist nicht an der Ursache des Schmerzes beteiligt. Zu den Ursachen des Beckenschmerzes gehören unter anderem:

  • Adhäsionen
    Dabei handelt es sich um Verklebungen im Gewebe, die in Folge von Verletzungen oder Operationen auftreten können. Diese Vernarbungen können die Funktion betroffener Organe stören und Schmerzen verursachen.
  • Endometriose
    Endometriose bedeutet zu Deutsch Erkrankung der Gebärmutterschleimhaut. Im Zuge der Krankheit wachsen Zellen aus der Gebärmutterschleimhaut in andere Organe, wie z.B. Eierstöcke, Blase, Mastdarm oder hinteres Gebärmutterband. Die fehlgewachsene Gebärmutterschleimhaut kann zu Schmerzen und Unfruchtbarkeit führen.
  • Interstitielle Cystitis
    Cystitis ist der Fachbegriff für Blasenentzündung. Das Interstitium ist der Raum zwischen verschiedenen Organteilen bzw. zwischen Zellen. Die interstitielle Cystitis ist eine nicht-infektiöse Form der Blasenentzündung, bei der die Innenwand der Blase überempfindlich ist. Die Folge dieser Überempfindlichkeit ist eine chronische Entzündung der Harnblase, die mit Schmerzen einhergeht.
  • Pudendus Neuralgie
    Der Nervus Pudendus ist ein großer Nerv, der im Bereich von Hüfte, unterem Rücken, Gesäß und äußerer Geschlechtsorgane für Empfindungen und Versorgung der Muskulatur wichtig ist. Durch eine Verletzung dieses Nervs – häufig im Zuge von Operationen – kann eine Fehlfunktion entstehen. In der Folge sendet der Nerv Schmerzsignale, ohne dazu Anlass zu haben und es kommt zu einer starken Belastung durch wiederkehrende Schmerzen.
  • Sacroiliakaler Gelenksschmerz
    Das Sacroiliakal-Gelenk ist das Gelenk zwischen Kreuzbein und Darmbein. Bei entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparats (Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises) kann das Gelenk betroffen sein und Schmerzen verursachen.
  • Reizdarmsyndrom
    Beim Reizdarmsyndrom handelt es sich um ein Symptom-Bündel, das die Verdauung betrifft. Betroffene erleben einen Wechsel von Verstopfung und Durchfall sowie wiederkehrendes Unwohlsein im Zusammenhang mit Nahrungsaufnahme und Darmentleerung. Das Syndrom kann von Schmerzen begleitet sein.
  • Verstopfung

Beim Beckenschmerz besteht über längere Zeit starker Schmerz

Wie die Bezeichnung Beckenschmerz anzeigt, steht Schmerz im Vordergrund der Problematik für PatientInnen. Viele der ursächlichen Erkrankungen bei Beckenschmerz sind chronischer Natur. Deshalb besteht der Schmerz oft über längere Zeiträume. Einige Erkrankungen, die zu Beckenschmerz führen, verursachen daneben noch weitere Symptome, die je nach Erkrankung unterschiedlich sind. Häufig belastet der Schmerz die Lebensqualität der Betroffenen in größerem Ausmaß als andere Symptome.

Ursache und Diagnosestellung unterscheiden sich je nach zugrundeliegender Erkrankung

Da Beckenschmerz die Folge unterschiedlicher Erkrankungen sein kann, ist es nicht möglich eine allgemeine Ursache für das Schmerzsyndrom anzugeben. Die zur Diagnose erforderlichen Schritte sind ebenfalls je nach Krankheitsbild verschieden.

PainShield ermöglicht eine langfristige Behandlung der Schmerzen

Die Behandlung mit PainShield führt bei einem Großteil der PatientInnen innerhalb von zwei Wochen zu einer deutlichen Linderung der Schmerzen.[1] Dabei ist PainShield einfach in der Handhabung und kann selbständig zuhause verwendet werden. Auch langfristig kann PainShield sehr erfolgreich zur Behandlung von Beckenschmerz eingesetzt werden.
Neben der Behandlung mit PainShield, gibt es die Möglichkeit der medikamentösen Therapie mit schmerzstillenden Substanzen. Kurzfristig sind mit dieser Option gute Ergebnisse zu erzielen. Bei langfristiger Behandlung treten jedoch mitunter unangenehme Nebenwirkungen auf.


[1] Wiseman: Strategies for treating chronic pelvic, urological, neurological and GI pain using wearable therapeutic ultrasound. Poster 6. International Pelvic Pain Society Meeting, Chicago October 23-26, 2014.